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Robusta und Arabica – Die beiden wichtigsten Kaffeesorten der Welt.

Wo liegen die Unterschiede?

Insgesamt gibt es über 100 Kaffeesorten, von denen jedoch größtenteils Arabica und Robusta verwendet werden. Sie machen ca. 99% des Welthandels aus. Beide stammen von der Kaffeepflanze Coffea und sind somit verwandt, aber trotzdem grundverschieden. Sie wachsen an unterschiedlichen Orten unter verschiedenen Bedingungen. Das ist ausschlaggebend für die Unterschiede im Geschmacksprofil der beiden Arten.

Robusta (Coffea canephora)

Robusta-Bohnen machen etwa 40% der Welt-Kaffee-Ernte aus. Der Robusta-Kaffee wird auch als Tieflandkaffee bezeichnet. Die Plantagen befinden sich vorwiegend in der Höhe zwischen 200 – 700 Meter über dem Meeresspiegel und sind leicht zugänglich. Die Kaffeeart wurde im 19. Jahrhundert in Afrika entdeckt. Heute wird sie überwiegend in Westafrika und Südostasien angebaut. Der Kaffeestrauch kann bis zu 10 Meter hoch werden, wird jedoch meist kleiner gehalten. Die Bohnen sind kleiner und rundlicher als die Arabica-Bohnen. In der Mitte haben sie einen fast geraden Einschnitt. Wie der Name schon vermuten lässt, ist die Bohne robuster als die Arabica-Bohne. Sie ist weniger hitzeempfindlich und widerstandsfähiger gegenüber hoher Feuchtigkeit und Krankheiten. Dadurch wächst Robusta-Kaffee wesentlich schneller und ist ertragreicher als Arabica-Kaffee.

Geschmack

Der Geschmack ist deutlich kräftiger und herber als bei Arabica und wirkt dunkel schokoladig, nussig, erdig bis holzig. Der Robusta-Kaffee ist für seine Bitter-Noten bekannt, hat dafür aber einen volleren Körper. Deshalb werden Anteile gerne für Espresso-Mischungen verwendet, um ein intensiveres Aroma zu erzielen. Wer eine üppige und volle Crema schätzt, kommt an der Robusta-Bohne nicht vorbei. Der volle Körper des Kaffes erzeugt eine schöne und stabile Crema.Der Robusta-Kaffee ist außerdem ein echter Wachmacher. Der Koffeingehalt ist etwa doppelt so hoch wie der des Arabica-Kaffees.

 

Arabica (Coffea arabica)

Arabica-Kaffee ist vor allem für seine vielfältigen Aromen bekannt und genießt ein deutlich besseres Image als der Robusta. Hier ist jedoch Vorsicht geboten: auf dem Markt gibt es deutliche Qualitätsunterschiede. Nur ein kleiner Teil der Arabica-Bohnen ist qualitativ hochwertig. Arabica-Bohnen machen etwa 60% der Welt-Kaffee-Ernte aus. Die Plantagen sind meist in Berglandschaften, auf der Höhe von 600 - 3000 Meter über dem Meeresspiegel. Deshalb wird der Kaffee auch als Hochlandkaffee oder Bergkaffee bezeichnet. Je höher die Pflanze wächst, desto länger braucht sie zum Reifen. Dadurch gewinnt sie an Vielfältigkeit von Aromen. Arabica wurde im 15. Jahrhundert in Äthiopien entdeckt. Heute wird die Pflanze vorwiegend in Kolumbien, Brasilien und auch noch in Äthiopien angebaut. Der Strauch kann bis zu 5 Meter hoch werden. Die Bohnen sind groß und länglich und haben eine S-förmige Kerbe. Im Gegensatz zur Robusta-Pflanze ist die Arabica-Pflanze aufwendiger anzubauen. Sie verträgt nicht zu viel direktes Sonnenlicht und ist sensibel gegenüber Wetterumschwüngen. Auch gegen Frost oder extreme Feuchtigkeit ist die Pflanze nicht resistent.

Geschmack

Der Geschmack von Arabica ist vielfältig und weniger bitter. Durch den langen Reifeprozess bekommt er viele Aromastoffe und essenzielle Öle. Hochwertiger Arabica-Kaffee hat einen leicht süßlichen Geschmack mit fruchtigen und floralen Noten. Der Geschmack wird auch vom Röstgrad beeinflusst. Je heller dieser ist, desto stärker sind die fruchtigen Aromen. Die Abwesenheit von Bitterstoffen und die leichte fruchtige Säure machen den Kaffee zum dem beliebtesten weltweit. Die Crema beim Arabica ist weniger voluminös. Der Koffeingehalt der Bohne ist deutlich geringer als bei der Robusta-Bohne, weshalb der Kaffee weniger bitter ist, und ein sanfter Geschmack entsteht. 

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